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“Demokratie”

              

Die Demokratie ist eine politische Form, welche, in Ansätzen, schon seit der Antike besteht. Eine Art Demokratie wurde erstmalig im antiken Griechenland erfunden. Damals mussten alle freien Bürger, es waren in etwa 30000-40000 Männer, über alle wichtigen Entscheidungen abstimmen. Sklaven und Frauen durften nicht abstimmen. In der Römischen Republik gab es auch eine Form der Demokratie. Allerdings war im Mittelalter die Demokratie fast überall schon wieder verschwunden. Nur teilweise in den deutschen Reichsstädten und in Teilen der Schweiz überlebten die Ideen der Demokratie.

Das Wort Demokratie kommt aus dem Griechischen und bedeutet:Volksherrschaft. In dem das Wort Demos, welches das Volk bedeutet, steckt. Das heißt das Volk regiert:Volksherrschaft. Die Demokratie kann überall dort, wo ein souveräner Staat existiert, entstehen. Es gibt verschiedene Formen der Demokratie. Man unterscheidet zunächst die direkte und die indirekte Demokratie bzw. Wahl.
In der direkten Demokratie entscheidet der Bürger, z.b. in Form von einem Referendum, über Sachfragen und trifft Entscheidungen. Bei der indirekten Wahl wählt das Demods Volksvertreter, für eine bestimmte Zeit, welche für das Volk die Entscheidungen dann treffen wird. Man nennt die indirekte Demokratie auch repräsentative Demokratie. Die Politischen Vertreter werden meistens für 4-8 Jahre gewählt.

In einer Indirekten Demokratie besteht die Gefahr, dass wirtschaftliche und machtpolitische Interessen von einzelnen Personen und Unternehmen, durch die falsche Beratung oder durch unter Druck Setzung von den Volksvertretern (Politikern), durch die Interessenvertreten,die gewählten Volksvertreter, nicht mehr das Volk vertreten. Ebenso stellt der wirtschaftlich konzentrierte Lobbyismus eine Gefahr für die Demokratie dar.

Bei einer Demokratie ist die sogenannte Gewaltenteilung ein fester Bestandteil. Dies bedeutet das die Exekutive = Ausführende, Legislative = Gesetzgebende und die Judikative = Rechtsprechende Ebene voneinander getrennt und von einander unabhängig sind. Im übrigen ist es ein fester Bestandteil, einer jeder richtigen Demokratie, das die Religionsfreiheit und die Trennung der Kirche vom Staat existiert.

Von hoher Wichtigkeit ist in einer Demokratie das, dass Volk sich an die Gesetze hält, ebenso ist es wichtig, das es eine Meinungsfreiheit der Bevölkerung gibt und eine unabhängige und freie Presse im Land frei agieren kann.

Doch durch die Mehrheitsentscheidungen einer Demokratie entsteht auch eine Gefahr für die Minderheit und es kommt zu Unterdrückungen. Deshalb ist die Demokratie keine Garantie für Frieden und Gleichberechtigung.

Die Bundesrepublik Deutschland (BRD) hat eine Parlamentarische Republik. Dies bedeutet, dass der Regierungschef (Bundeskanzler) für alle Gesetzesänderungen die Zustimmung von dem Parlament braucht. In einer präsidialen Demokratie kann der Präsident ohne die Zustimmung vom Parlament Entscheidungen treffen. Allerdings wird in vielen präsidentiellen Demokratien der Präsident durch das Volk gewählt , wohingegen bei der parlamentarischen Demokratie die Regierung meistens durch das Parlament gewählt wird.

Die Deutsche Demokratie wurde erstmalig in der Weimarer Republik verfasst. Doch diese wurde durch die totalitäre Diktatur von Hitler vernichtet. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die parlamentarische Demokratie aus den Besatzungszonen gegründet.
Die Unzufriedenheit über die Demokratie in Deutschland wächst. Die Menschen, die eine andere Staatsform besser fänden ,als die Demokratie stieg von 2000 bis 2005 von 9% bis 17%. In der ehemaligen DDR stieg die Unzufriedenheit sogar von 27% auf 41%.
(Quelle: Datenreport 2006)
Die Deutsche Demokratie ist durch den Artikel 20 im Grundgesetz der Bundesregierung gesichert. In dem es heißt:
(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Organe, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.
(Quelle: Bundesministeriums der Justiz )

Demokratie bedeutet das Jedermann/Jedefrau die selben Rechte und Pflichten hat, der in einem demokratischen Land lebt. Dies darf durch nichts von außen beeinflusst werden. Deshalb ist Demokratie auch ein Schutz vor Armut und Hunger.

Quellenverzeichnis:

 

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